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Mitarbeiter-Forum in Hünfeld - Erinnerungen

18.02.10

… gefährlich und wohltuend, gibt und nimmt Leben, feuriger Wirbelsturm, anregend oder anstrengend, wärmend oder wütend ...
… keiner kann sich für den großen Gott erwärmen, ohne für den kleinen Menschen Feuer und Flamme zu sein ...

Auf eine Karte mit einer lodernden Flamme haben wir das geschrieben, was das für uns und im Cursillo bedeutet. Dann legten wir die Karte in die Mitte. Dieses Symbol wurde im  Abschlussgottesdienst als Gabe zum Altar gebracht …

50 Mitarbeiter aus 16 (Erz-)Bistümern waren dabei.

Unser Referent, Pater Manfred Hösl, Jesuit, begann: Ich werfe Knochen hin. Motivation als eigene Vorgabe.

Motivationsschub, Hilfe vom Propheten Haggai, Buch 1 und 2.
Es ging um den neuen Tempel, den zweiten Tempel.

Damals - und heute bei uns! So anders waren die Menschen damals auch nicht. Es gab die Normalos, die aus dem „Buch der Ausreden“ referierten und die Extremen, die an Gebetsverdiensten klebten.

1. Thema: Gottvergessenheit in der Postmoderne.

Wann ist wann?    Wann etwas tun?

Viele Menschen verschieben die Beschäftigung mit … nach hinten. Das Leben findet in der Zukunft statt. Die Lebenszufriedenheit auf Grund vom materiellen Wohlstand wächst nicht.
Es ist kein Leben im Leben. Wie geht es uns, wie geht es mir? Achtet darauf! Schafft Raum für Gott, Zeit, sprecht mit IHM, er ist immer mit euch.

Aufgabe: Wir sind jetzt Haggai. Es gibt diese Masse an Nullbockmenschen, unbefeuerbare Normalos und Extremisten. Auf welche Stimmungen treffen wir?

Es gab eine Gruppe, die sich ein Theaterstück, 5 min dauernd, ausdachte.
Eine andere Gruppe stellte das Thema als Pantomime dar.
Und eine Gruppe hat eine Kollage zu diesen Punkten erstellt.
Und noch eine Gruppe sprach miteinander als Christen und Cursillistas.

Fazit: Wir kennen die Situation sehr gut, sind selbst darin verstrickt, aber trotz mutiger Selbstdarstellung finden wir den Weg vielleicht nur ganz langsam. Pater Hösl sprach auch von Paulus, der im Areopag beim unbekannten Gott, einem höheren Wesen, etwas nebulös, von Jesus erzählte. Die meisten verlachten ihn und gingen weg, aber einige blieben.

Heute ringen auch nur einige  Menschen um den Glauben.

Nachmittags: wenn das Glaubensgebäude einstürzt … wenn Handwerker kommen, wird es dreckig!

Kinderglaube … Distanziertheit ist vielleicht hilfreich, hat Chancen. Was hab ich noch, was kann ich behalten?? auf dem Weg zum „im Glauben Erwachsen werden“, gibt es immer wieder Ein- und Abstürze. Vergleich mit dem Volk Israel vom Auszug aus Ägypten bis Babylon … dann kommt der Prophet Haggai.

Auch in unserem Leben haben wir immer Ziele, auf die wir hinleben. Am Anfang sind sie groß und spannend, aber im Laufe des Lebens werden die Ziele anders, wir haben schon viel erreicht.

Aufgabe und Gruppe: Wir zeichnen unser Leben nach, an Hand eines „Schneckenhauses“, einer Spirale. Ganz innen ist meine Geburt. Thema: wer hat mich wann motiviert und wie?

Situationen im Leben sind Mark- oder Grenzsteine.

Wir haben alle eine Beziehung zu Gott, wir leben unser Leben vorwärts, wir können es aber nur rückwärts deuten. Nichts ist Zufall, wir können unseren Weg getrost gehen.

Samstag früh: Eucharistiefeier nach Anbetungsnacht. Das Evangelium „Fahr hinaus“ (Lk 5), in der Predigt von Pater Hösl (als ein Einmann-Theater) erklärt, sehr einprägsam!!!

Unser Thema heute: Neubau des 2. Tempels
Vorcursillo … Ruinen waren ja noch da!! Ja damals, in der Vergangenheit, war alles wunderbar, dann kann die Gegenwart nur noch grau sein.
Haggai: fass Mut, lass dich nicht hängen … Erfolg ist kein Name Gottes

Gott sagt, dass ich schön bin, von IHM beziehe ich meinen Wert.
Zuerst das Reich Gottes, dann wird euch alles dazugegeben.
Das Leben ist ein Aufstieg, der wahre Tempel liegt immer vor euch.
Nicht vom schönen Jugendtempel weg, sondern zum wahren Tempel hin.

Paulus, Petrus, ihr Leben weist uns einen Weg, von ihnen gegangen in ihrem Leben.
Einige  Jünger erdulden nach Karfreitag den Spott - wir auch???
Reifen, bis ER Wohnung in uns nehmen kann, wir Tempel Gottes sind, Ziel!!!

Lied von Wolfgang Biermann, gesungen von Erika Pluhar: „Das kann doch nicht alles gewesen sein.“

Resignation und Hoffnung, selten erfüllen sich viele Hoffnungen, es ging und geht um eine größere Herrlichkeit.
Ausdruck von Inhalten auch in Melodie und Klang erkennbar.

Cursillo – was tun wir aktuell?
Cursillo Unterwegs – Pfarrcursillo – Cursillo bundesweit – Cursillo für Familien

Ursula Lorenz beendet diese Versammlung, bevor wir zum Abschlussgottesdienst gingen, mit dem Satz:

Unsere Zeit ist so.

(mein Fazit wie immer: dabei sein ist ein Gewinn, einfach geschenkt. De Colores, Claudia Feldbaum)


Die Vorträge von Pater Hösl sowie weitere Texte sind im Internen Bereich zu lesen. In ausführlicher Form erscheinen die Referate von Pater Hösl, sobald sie vom Diktiergerät abgeschrieben sind.

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