Rückblick auf die Tage des 2. ÖKT in München
Unser Stand-Thema dort war: „Christsein ist wie Super tanken“ Wir hatten eine echte alte (Esso-)Zapfsäule aus der Zeit, als das Benzin noch 45 Pfennig kostete (Anfang der 50er Jahre im letzten Jahrhundert).
Die Münchner Mitarbeiter bereiteten eine Eucharistiefeier zum Thema „Jeder Mensch ist ein Unikat“ mit der Gruppe Genezareth vor, und wir konnten mit ca. 350 Leuten Eucharistie feiern (siehe Bericht von Monika Weißmüller).
Viele, viele gute Begegnungen mit jungen und älteren Menschen machten uns allen große Freude. Es stimmte die liebenswerte, gelassene, jedoch nicht langweilige Atmosphäre, die überall in München herrschte. Wir berichteten von Gottes Liebe, indem wir einfach auf den anderen zugingen und mit ihnen ins Gespräch kamen. Mitarbeiter aus ganz Deutschland hatten „Gute Worte für den Tag“ in Los-Form hergestellt. Ein riesengroßes Lob an alle!!! Es waren mehr als 3000 Stück. Wir boten den Vorübergehenden diese kleinen Papierrollen mit „göttlichen Inhalt“ an und wünschten einfach eine gute Zeit. Manchmal entwickelten sich sehr persönliche Gespräche. Diesen „Dienst“ taten viele Cursillistas, die sich gemeldet hatten.
Außerdem versuchten wir zum Thema „Wir und die Welt“ der Welt ein Gesicht zu geben. Wir ließen Leute, die am Stand vorbeischauten, ihren Vornamen auf einen großen aufblasbaren Erdball schreiben. Auf der Agorabühne in „unserer“ Halle brachten wir unsere verborgenen Talente ein, indem wir in den „Angsthasen und das innere Kind, dem Funken Gottes“ des Menschen namens Oliver schlüpften, um aus drei „Geistern“ mit Gottes Unterstützung eine Gemeinschaft werden zu lassen. Wir hatten großen Spaß, auch wenn alles total unprofessionell und improvisiert war.
Natürlich waren wir Cursillistas auch in der Ökumene nicht untätig. Beim großen Forum „Zeichen der Hoffnung“ in der Eissporthalle konnten die interessierten Zuschauer über einen ganzen Tag lang erfahren, wie viel wert den geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen diese Zusammenarbeit ist. Groß sind die Möglichkeiten, bei denen wir gemeinsam unser Leben in der Verbindung und Beziehung zu Gott leben und gestalten können, leben mit den Menschen im Alltag, leben mit dem Klerus und dem „Amt“, immer bereit zum Dialog. Dabei werden wir auch fähig, trotz Hindernissen dem Christsein, wie Jesus es uns lehrt und wie Menschen es in vielen Generationen erfahren haben, treu zu bleiben.
Wir wünschen allen, die diese Internetseite besuchen, genauso viel Freude an dem, was auf sie in ihrem Alltag zu kommt. Gott ist Liebe, darin befindet sich auch Freude.
Leben ist kein Gefühl, Leben ist immer neue Entscheidung zum Weg in Richtung Fülle durch IHN mit IHM und in IHM.
Claudia Feldbaum



